Tagebuchkritzelei auf japanisch

Man nehme ein Café in Osaka, zwei Chai-Latte, Tagebuch, Stift und die Inspiration, die uns hier förmlich erschlägt. Heraus kommt dann etwas japanisches. Ein Manga:

18. Oktober 2010 · Henning

Kyoto Sightseeing

Kyoto war uns bis jetzt eigentlich nur als Tagungsort des im Dezember 1997 beschlossenen Zusatzprotokolls zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes bekannt. Euch doch auch, oder? Dieses politisch manifestierte Bild der Stadt hat sich jetzt gründlich verändert. Kyoto gilt als das traditionelle Zentrum der japanischen Kultur. Knapp 1.600 Tempel, Schreine und sonstige religiöse Bauwerke gibt es hier zu bewandern. Nicht zu sprechen von den fantastischen Zen-Gärten, den liebevoll gepflegten Vorgärten und den hypermodernen Bauwerken, Shoppingmalls, Vergnügungs- und Shoppingviertel....

16. Oktober 2010 · Henning

Reisen verändert doch

14. Oktober 2010 · Henning

die japanische Teezeremonie

Wie schon beschrieben, kann man sich in Japan dem Tee nicht entziehen. Selbst ungesüßt in Tetra-Packs verpackt, verdrängt er die sonst inflationär vorkommende amerikanische Koffeinbrause aus dem Kühlschrank. Doch die Bedeutung von Tee für die japanische Kultur ist jedoch weit umfangreicher als der kapitalistische Verdrängungswettbewerb. In Kyoto verliefen wir uns in ein kleines Haus in einer noch kleineren Seitenstraße und wohnten einer Teezeremonie bei. Der Zufall meinte es gut mit uns, denn wir waren mit der Gastgeberin alleine....

13. Oktober 2010

Von Geishas, Kimonos & Hochzeiten

Es waren nur ein oder zwei Augenblicke, dann war sie so schnell wieder verschwunden, wie sie vor uns erschien – die Geisha im Stadtteil Gion, Kyoto´s legendärem „Geisha“-Bezirk. Gehört die Geisha, die Frau der Künste, heute zur aussterbenden Kultur, konzentriert sich deren Erscheinen besonders in Kyoto. In den gehobenen und sehr gehobenen Restaurants der Gegend verkehren allabendlich die auffällig gekleideten und schlohweiß geschminkten Frauen. Einen Blick auf sie zu erhaschen war aber dennoch nicht leicht, nutzten sie die engen und verwinkelten Gassen, um schnell und weitgehend ungesehen zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen....

12. Oktober 2010