Von Angesicht zu Angesicht

Aufgrund vermehrter Nachfrage, wie wir denn nun nach 8 Monaten Lotterleben aussehen, ob die Rasta-Zöpfe sprießen, sich irgendwelche Piercings oder Tattoos eingefunden haben oder der Drei- einem Dreißig-Tagebart gewichen ist, haben wir uns entschieden, nun doch ein tagesaktuelles Foto von uns hier zu veröffentlichen. Wir hoffen, all Eure Fragen damit zu beantworten:

16. September 2010

In den Himalaja

Knapp einen Monat nach den verheerenden Erdrutschen in Ladakh, einem Gebiet in Nordindien und unserer Entscheidung, nicht in die Region zu reisen, haben wir uns aufgrund des unbändigen Verlangens doch entschieden, uns auf nach Leh in den Himalaja zu machen. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich zeigte. Der Weg in das 3.600 Meter hoch gelegene Leh forderte von uns und den Maschinen einiges. Von Neu Delhi fuhren wir mit dem komfortablen Nachtbus in 15 Stunden ins knapp 2....

9. September 2010 · Henning

Kleine Liebesbekundung

Als Mumtaz Mahal 1631 bei der Geburt ihres 14. Kindes starb, traf dies ihren Mann, Shah Jahan, so schwer, dass sich seine Haare über Nacht grau färbten. Als Zeichen seiner Liebe zu ihr, ließ er in den darauf folgenden 30 Jahren mit der Hilfe von bis zu 20.000 Menschen ein einmaliges Bekenntnis der Liebe errichten: das Taj Mahal. Für uns zählt diese außergewöhnliche Begräbnisstätte seit unserem ersten Besuch 2006 zu dem schönsten Bauwerk der Welt....

28. August 2010 · Henning

Naturgewalt

Vor 3 Monate entschieden wir uns, nach Indien zurückzukehren und dort nach Ladakh zu reisen. In Nordindien wollten wir mit dem Jeep von Manali nach Leh fahren und anschließend auf über 5.000 Meter trekken gehen um die unglaublich schöne Bergwelt, die wir bisher nur von Bildern kennen mit eigenen Augen zu sehen. Jetzt wurde eines unserer persönlichen Highlights der Reise leider weggespült. Das Gebiet um Ladakh wurde vor kurzem durch den heftigsten Monsun seit 10 Jahren getroffen....

21. August 2010 · Henning

Neu Delhi: Koma für die Sinne

Als wir 2006 Delhi verließen, hofften wir insgeheim, dass dies der letzte Aufenthalt in der indischen Hauptstadt war. Unser Wunsch wurde nicht erhört. Aufgrund der verkehrstechnisch hervorragenden Anbindung an die umliegende Welt, begann unsere diesjähriger Indien-Aufenthalt wieder unter den knapp 14 Millionen Menschen. Wie schon beim letzten Besuch testete Delhi auch diesmal unsere Belastbarkeit. Bei Tageshöchsttemperaturen von 40°C liefen wir, von Heimatbesuch begleitet, durch die Straßen des Mollochs in einer Wolke aus dickem Staub und Gerüchen von faulendem Obst, modernden Abfällen, sich zersetzender Rinder- und Menschenkacke, verdunstender Pisse und gärendem Fleisch....

15. August 2010 · Henning