Have an eye on the kite

El Yaque, 5:30pm Es gibt Menschen, die koennen es und es gibt mich. Mag an den horizontalen Luftwirbeln gelegen haben oder an meiner mangelnden Faehigkeit, mehr als zwei Dinge gleichzeitig zu verarbeiten. Jedenfalls fand es mein Drachen viel lustiger, staendig auf das Wasser zu prallen und die Sicherheitsventile zu oeffnen. Hat uns allen aber viel Spass bereitet. Morgen soll es dann mit einhaendiger Steuerung weitergehen - als ob mir das irgendwie hilft....

21. November 2007

Explosion People

El Yaque, 9:31pm So, da sind wir wieder aufgetaucht. Unser letzter Aufenthaltsort, Playa Colorada, besass neben vorgelagerten Korallenriffen in tuerkisem, ein paar Palmen und netten Posadas keine Onlineverbindung. Und wir haben es trotzdem geschafft, die Zeit hinter uns zu lassen. Neben Rumgeschnorchel galt dem Sonnenbraeunen und in-Haengematten-rumschaukeln die Hauptaufmerksamkeit. Ebenso hatten wir das durchaus zweifelhafte Vergnuegen, Bekanntschaft mit einem Mitglied der MafiaSchattenwirtschaft zu machen. Nachdem er uns das ganze Wochenende mit haarstraeubenden Geschichten und lautstarken Streits mit seiner Frau unterhielt, hat er heute die Posada-Betreiberin um das Geld geprellt und ist in seinem super-dicken-Poser-Jeep abgehauen....

20. November 2007

Kill Bill

El Yaque, 7:00pm Das schöne am Reisen ist, wir wissen nicht, was passiert. So hat sich unser Reiseverlauf heute um 180 Grad gedreht. Unsere beiden Freunde aus Hamburg haben wir dann ohne nährer Abstimmung in der selben Posada getroffen und spontan den Plan für die letzte Woche geandert. Heute haben wir bekannte amerikanische Kinofilme nachgespielt und sind mit einem geliehenen 70er Chrysler “New Yorker” über die Strassen der Insel gewippt. Die gefühlten 10 Meter Autolänge einzuparken wäre sicher eine Riesenfreude für jeden....

20. November 2007 · Henning

die aus dem Dschungel kamen

Ciudad Bolivar, 9:21pm Da sind wir wieder zurueck vom Rio Caura. Nach 5 Tagen unter freiem Himmel, Schlafen in Haengematten und umgeben von toedlichen Lebewesen. Nennen wir an dieser Stelle nur mal den Skorpion, der durch unsere Freiluftkueche lief, die 2 Meter lange Schlange, die auf dem Baum sass sowie die bis handgrossen Vogelspinnen, die unsere Trekkingpfade kreuzten. Piranhas haben wir auch ohne Einsatz von Blut geangelt. Aber es gab auch wesentlich ungefaehrlichere, dafuer umso schoenere Tiere zu sehen: Papageien in allen Farben und Formen, Schildkroeten, Affen und Schmetterlinge in Massen - und siehe Foto oben: Christina, das Riesenmeerschweinchen (Capibara)....

14. November 2007

doch nicht aus der Welt

Ciudad Bolivar 10:15 am Wer nach unserer gestrigen Ankuendigung dachte, er haette Ruhe vor uns, der hat sich taeuschen lassen. Das Einzige, was wir immer wissen: wir wissen nicht, was morgen sein wird. Und so sind wir noch einen Tag haegen geblieben, bevor wir uns fuer 5 Tage und 4 Naechte in die Wildniss des Rio Caura verabschieden. Angeblich sollen wir sogar Piranas fangen. Hab mir vorsichtshalber meine Rasierklingen eingepackt - soll ja mit Blut im Wasser besser funktionieren....

8. November 2007

Ciudad Bolivar und vieles davor

Ciudad Bolivar, 11:55am Weg sind wir. Weg von der Kueste, mittem im Land. Wir haben es nicht mehr ausgehalten an karibischen Straenden und tuerkisem Meer. Die Suche nach den Flamingos haben wir ausfallen lassen und haben uns mit den Exemplaren begnuegt, die wir vom Bus aus gesehen haben. Das mit dem Schnorcheln und Sonnenbaden auf kleinen karibischen Inseln vor der Kueste Chichiriviches haben wir genossen. Gestern als wir vor der Abfahrt des Nachtbusses quer durch das Land unsere geleerten Geldbeutel auffuellen wollten, mussten wir feststellen, dass ein gefuelles Girokonto, Kreditlimit auf der MasterCard und einer Hand voll Traveller Checkques keine Garantie fuer Bargeld sind....

7. November 2007

Chichiriviche

Chichiriviche, 06:53pm Nachdem wir uns in den vergangenen Tagen der Sonne hingegeben haben, hat uns heute wieder das Reisefieber gepackt. Die grosse Suche nach den tausend Flamingos hat begonnen. Die einheimischen Buslinien haben uns unter zum Teil magenhaarstraeubenden Fahruebungen schliesslich ans Ziel gebracht. In den kommenden Tagen werden wir die Voegel und Fische der Umgebung mit uns bekannt machen. Direkt nach unserer Ankunft im Hotel badete sich ein Kolibri auf den Tautropfen einer Bananenpflanze....

1. November 2007

erstes Lebenszeichen

Ihr werdet es kaum glauben, aber wir sind tatsaechlich am anderen Ende der Welt angekommen. Aufgrund des Streiks des Air France-Personals wurde uns der Flug von Paris nach Caracas gestrichen. Ausgewichen “wurden” wir mit KLM ueber Amsterdam nach Lima (Peru) und dann nach Caracas. Das ist als fliege man von Hamburg nach Kiel ueber Muenchen. Aus den ca. 12 Stunden Flug wurden so geschlagene 30 Stunden. Die erste Nacht haben wir kostensparend auf den Plastikstuehlen des “Subway” auf dem Flughafen Caracas verbracht....

29. Oktober 2007

Raumwunder

vorher/nachher

23. Oktober 2007 · Henning

Dicke Asche

Die wichtigeste Aufgabe der Urlaubsvorbereitung ist abgeschlossen. Um uns nicht direkt am Flughafen mit der heiklen Suche nach einem vertrauenswürdigen Geldwechsler aufhalten zu müssen, haben wir schon jetzt etwas Kleingeld getauscht. Man mag von Amerika halten, was man will, aber so ein Bündel “Bucks” fühlt sich schon ganz nett an.

21. Oktober 2007