Jedes Jahr dokumentiere ich an dieser Stelle die Entwicklungen und Veränderungen in unserem Garten. Wie Du vielleicht weißt, haben wir begonnen, den Garten als biodiversen Zier- und Nutzgarten zu gestalten und dabei konsequent die Artenvielfalt der heimischen Insektenwelt zu fördern. Wir wollen (vor allem uns selbst) zeigen, dass es kein Widerspruch ist, einen schönen Garten zu haben, der gleichzeitig ein Biotop für die heimische Artenvielfalt ist. Über einen ersten Meilenstein, unsere Vorgartenumgestaltung, schrieb ich hier…
Ich aktualisiere diesen Beitrag fortlaufend bis das Jahr vorbei ist. D.h. die NEUEN Dinge stehen oben, die alten unten…
Die Zucchini-Ernte
Haben uns im letzten jahr die SAchnecken ausnahmlos alle Zucchini-Pflanzen aufgefuttert, so ist in diesem Jahr die Eskalation angesagt. Die Pflanzen produzieren Früchte, dass ich dazu sogar einen eigenen Beitrag geschrieben habe, den du hier findest…
Die Tomatenernte
Wir fiebern immer auf Ende August, wenn sich die Tomate beginnen, zu verfärben. In diesem jahr sind und auch die Freilandtomaten wieder gut gelungen. Die Philovitas hatten im lettzen jahr ordentlich Schnecken abbekommen. In diesem Jahr tragen sie satt. Aber auch unter unserem Dach wachsen die Sorten. A propos Sorten: was man im Frühjahr säht, weiß man im August manchmal nicht mehr. Und so bleibe ich euch 2 Sortennamen noch schuldig.
Erste Ernte
Als Salat-Fans wächst bei uns, was es an Salat nur geben kann. Daraus entsteht dann quasi die erste Ernte: ein leckerer Salat mit Eisbergsalat, Ruccola, Estragon, Koreander, Bortschtsch, Fenchel, Zitronenmelisse, Radieschenblättern, Löwenzahn, Palmkohl, Wasabikraut
Und weil es ja nich nur uns schmecken soll, lassen wir für die Insekten auch etwas stehen. Wir haben einige Zwiebeln und Möhren im letzten Jahr nicht geerntet (so wie du es vom Kohl, weiter unten, schon kennst) und so
Der Winter
Der Winter 2024/2025 war bei uns im Norden eigentlich keiner. Wir hatten 2 Tage Schnee, ein paar Tage leichten Frost und ansonsten immer schön um die Null Grad mit vertikalem Sprühregen. Nordisch by Nature halt. Entsprechend früh trieben die Knospen und Triebe aus - um dann im März von einer krassen Trockenheit gestoppt zu werden. Für die Gemüsekulturen war es ein sehr guter Anbaufrühling und ich bin mir sicher, dass auch die Schnecken den Winter gut überstanden haben.
Der Kompost
Eine der ersten großen Herausforderungen in diesem Jahr war die Beschaffung von frischem Kompost. Wir sind hier ja sehr verwöhnt, denn im Nachbarort gibt es eine große Kompostieranlage des regionalen Entsorgers. Aber in diesem Jahr wird dort gebaut und der Eröffnungstermin immer wieder verschoben. So sehr, dass wir eigentlich keine Chance mehr hatten, den Kompost zwischen die bereits keimenden Gemüsepflanzen zu bringen. In letzter Sekunde bekam ich einen Tipp, der sich als Glücksfall herausstellte. Denn eine andere Entsorgungsfirma führt neben Kies und Sand auch Pflanzerde, die sich bei einer Besichtigung als einwandfreier Kompost herausstellte. So landeten insgesamt 1,5 Tonnen dampfender Kompost auf unseren Hochbeeten. Nach der “No Digg”-Methode decken wir die Hochbeete zu Beginn der neuen Pflanzsaison einfach mit einer ca. 10 cm dicken Kompostschicht ab. Dadurch erübrigt sich das Jäten, da die Unkräuter nicht mehr durchkommen.