Kalkutta liegt am Ganges…

…Paris liegt an der Seine. Aber da waren wir ja nicht. In Indien kann man schnell 18 Stunden im Zug zubringen, wenn man 760 Kilometer zurücklegen möchte. Aber das macht nichts, da die indische Bahn den Luxus bietet, dabei ein, zwei oder drei Nickerchen machen zu können. Der „Punjab Mail“ brachte uns von Varanasi nach Kalkutta. Über Nacht und im Schlaf. Dank extrem komfortabler Klappbetten im 4er-Abteil und leckerem indischen Essen unterwegs, verflog die Zeit wie im Schlaf und am Ende wurden wir vom Bahnhof Kalkuttas begrüßt....

29. September 2010 · Henning

Das Versagen der Medien - hier und anderswo

Sitze in einer Bushaltestelle Jeder hat es in der Presse gehört, gelesen und gesehen – die heftigsten Regenfälle in Indien und Pakistan seit 10 Jahren haben Anfang August Überschwemmungen, Erdrutsche und Schlammlawinen ausgelöst, ganze Regionen von der Außenwelt abgeschnitten, Menschen getötet und Existenzen zerstört. Touristen wurden aus Urlaubsregionen ausgeflogen. Die Geschehnisse sind erschütternd und dramatisch, daran gibt es nichts zu rütteln. Auch wir waren von den Vorkommnissen in Nordindien betroffen, planten wir doch wenige Tage nach der Katastrophe die Reise in das Gebiet....

26. September 2010

Mittag mit Mönchen

Wir waren zur falschen Zeit am richtigen Ort und wurden mit einer ganz besonderen Einladung belohnt. Im Rahmen einer Motorradtour wollten wir die Klöster am Indus-Tal besuchen und das Thiksey-Kloster von Innen kennen lernen. „Pünktlich“ fünf Minuten vor der Mittagspause erschienen wir im Kloster. Also hieß es 30 Minuten ausharren, bis wir unsere Besichtigung starten konnten. Ein sonniges Plätzchen direkt vor der Kloster-Kantine schien der geeignete Ort zu sein, um einen ersten Blick auf die Mönche zu werfen und den Ausblick ins Tal zu genießen....

24. September 2010 · Henning

Murmeltier-Alarm

23. September 2010 · Henning

Pangong Tso

Bergseen sind generell etwas Besonderes, verfügen sie nicht über die sonst übliche Vegetation und Tierwelt. Als spannend kann man Bergseen bezeichnen, die auf 4.200 Metern Höhe, hinter dem dritthöchsten Pass (Chang La) der Welt verborgen sind und mit beeindruckenden 180 Kilometern Länge von Indien bis tief nach Tibet in China hineinreichen. Willkommen am Pangong-See. Das kristallklare Salzwasser im indischen Teil des Sees (ca. 60 Kilometer Länge) trifft im chinesischen Teil auf Süßwasser....

23. September 2010 · Henning

Das Plumpsklo mit dem besten Ausblick der Welt

Über die Löcher im Boden, die sich Toiletten nennen, werden wir an anderer Stelle noch mal ausführlicher berichten. Eine Notdurftverrichtungsanstalt hat es aber schon jetzt geschafft, sich einen eigenen Reisebeitrag zu erarbeiten. Jedoch schafft es das WC an der Shanti Stupa in Leh nicht wegen seines besonderen Hygienestandard hier her, sondern wegen des unglaublichen Ausblickes, den man beim Hocken über dem Loch im Boden hat: In Hockhöhe installiert, eröffnet das Fenster (ohne Glas oder Laden) einen direkten Blick auf die schneebedeckten Kuppen des Stok Kargil-Massivs mit dem über 6....

21. September 2010

Wir wieder im Radio

Wer mal wieder die Stimme des männlichen Bestandteils unseres Reiseduos hören möchte, der bekommt jetzt die Gelegenheit dazu. Wie schon im März, werden wir am Dienstag, den 21. September ab 22 Uhr im Radio zu hören sein. In der Sendung „Blue Moon“ plaudern wir mit Hendrik Schröder über das Reisen und die weite Welt. Wer nicht im UKW-Bereich von Radio Fritz (Berlin/Brandenburg) wohnt, der kann die Sendung aber auch als Live-Stream unter http://www....

19. September 2010

Mit dem Motorrad ins Nubra Valley

Wenn man sich im Hochgebirge alleine und ohne Guide in die Wildnis wagt, widerfahren einem Dinge, die man aus dem ach so sicheren Alltag daheim nicht mehr kennt. Das Nubra-Valley, eingeklemmt zwischen Pakistan und China, ist im Norden Ladakhs eine auf ca. 3.000 Meter gelegene Ebene. Knapp 130 km von Leh entfernt, wagten wir uns, wieder mit unserer 350ccm-starken Royal Enfield „Bullit“, dort hin. Den ersten Teil der Reise kannten wir, ging es erneut über den höchsten Pass der Welt....

18. September 2010 · Henning

Tiere essen

Reisen verändert. Auch uns. Ob wir´s wollen oder nicht. Manche Veränderungen überraschen uns. Es dürfte jetzt ca. zweieinhalb Monate her sein, dass wir das letzte Stückchen Fleisch zu uns genommen haben. In Deutschland wäre dies eine unvorstellbar lange Zeit. Und ein Ding der Unmöglichkeit. In Indonesien, Sri Lanka und Indien ist das aber einfach so passiert. Ohne Absicht. Wir haben es nicht mal gemerkt. Immer wieder treffen wir Menschen, die auf ihren Reisen durch Asien plötzlich ihre Fleischleidenschaft hinter sich lassen und zum Pflanzen- und Fischesser werden....

18. September 2010 · Henning

Auf dem höchsten Pass der Welt

Nördlich von Leh schlängelt sich eine ganz besondere Straße durch die Berge (die dünne fast waagerechte Linie dort oben im Foto ist der Pass). Auf der Spitze des Khardung La-Passes standen wir am höchsten Punkt der Welt, den wir mit einem motorisierten Gefährt überhaupt erreichen können: auf 5.606 Meter. Mit einem geliehenen Motorrad, einer Royal Enfield „Bullet“, haben wir uns auf den Weg gemacht. Bevor es aber losging, benötigten wir die offizielle Genehmigung für unser Abenteuer, da der Pass in das nordindische Grenzgebiet nach China und Pakistan führt....

17. September 2010